Strategisch ausgerichtete Kommunikation für Energieversorger
Strategisch ausgerichtete Kommunikationfür Energieversorger

Über die Spezifische Strategie der EVU-Beratungsfirma im Bereich Kommunikation

Johannes Michael Grothoff & Marcus Lehmkuhl: Eergieversorgungsunternehmen haben das „agenda-setting“ im Thema Energie in beispielloser Art verloren.

  EVUs agieren nur noch getriebene der Politik, der Verbraucherverbände, von Umweltschützern, Bürgerinitiativen, Wissenschaft etc. Wesentliche Ursachen:

 

-es ist seit langem absehbar, dass die durch Energieverwendung bedingte Umweltbeeinträchtigung in immer geringerem Umfang toleriert wird. Es gibt keine Antworten der Branche hierauf
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-es ist seit langem absehbar, dass die Endverbraucherpreise deutlich steigen müssen, die Branche hat keine Weg gefunden, diese Tatsache den Menschen zu vermitteln
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-seit geraumer Zeit weitet sich die Wertschöpfungskette auf Seiten der Energieträger, der Umwandlungstechnik und der Effizienz massiv auf. EVUs sitzen immer noch auf ihren alten Themen in zentralen Strukturen Uran/Öl-Gas/Kohle in Strom und Wärme umzuwandeln. Die neuen („guten“) Themen werden von anderen Marktteilnehmern beherrscht
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Derzeit ist das Thema „Kosten / Preis“ das beherrschende Element in der Wahrnehmung der Kunden. Alle anderen Themen dringen nicht durch.

  Die Imagewerte der EVU sind im freien Fall, trotzdem glauben die Unternehmen an eine Wiedergewinnung der Position, als sie noch von allen geliebt wurden. Aus diesem Bedürfnis heraus werden die alten Werte wie Ausfallsicherheit (außerhalb der Kundenwahrnehmung), Service (entgegen dem Kundenerleben), lokales Sponsoring (einer gewinnt und einer denkt er bezahlt), Energiesparmaßnahmen (fehlende Glaubwürdigkeit) etc. kommuniziert

 

 

ŽÖffentlich zur Schau getragener Reichtum weckt – zumindest in Europa – Neid.

Die meisten EVUs müssen sich die Frage gefallen lassen, ob sich der selbst zugestandene (äußerlich) wahrnehmbare Komfort auf Ebene des Durchschnitts der Kunden befindet.

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„Stadtwerke“ unterliegen zusätzlicher Aufgabenstellungen aus dem Spannungsverhältnis zwischen lokaler Eigentümerschaft und dem Zwang zu regional / überregionalem Agieren

  Die „lokalen“ Bürger und die Politik tun sich schwer mit den „out-of-area“ Aktivitäten ihrer Unternehmen. Der unmittelbare politischer Einfluss (über AR und Gesellschafter) grenzt häufig unternehmerische Aktivität ein. Vor dem Hintergrund der Erfolgsverwöhntheit der letzten Jahre ist es schwer, die Notwendigkeit von Kooperation und Zusammenarbeit mit anderen zu erkennen. Auf dem Bewerbermarkt für die „besten Köpfe“ nicht immer attraktiv. Viele Stadtwerke haben erhebliche Know-how-Defizite in der heute aktuellen Bandbreite der Energiewirtschaft. Die Lobbyarbeit über die lokalen politischen Gremien hinaus ist häufig sehr begrenzt.

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Lösung wird nicht eine „bessere“ Kommunikation der bisherigen Themen und Ansätze sein, Ansatz kann nur eine neue Idee sein. Die Unternehmen müssen sich zum „EnergieEffizienzUnternehmen“ entwickeln.
Kommunikationsstrategie Energieversorger
Kommunikationselemente EVU
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© Green Resources Europe & Marcus Lehmkuhl